Presseberichte über die Firma Solarreinigung Höhentinger GBR

Eine Frau greift an - keine Chance für Hot-Spots,
Installationsfehler, Moose und Flechten!


Sylvia Höhentinger ist TÜV-zertifizierte Photovoltaik Gutachterin, Thermografin und führt ein OQS geprüftes, sowie DLG zertifiziertes Reinungungsunternehmen für Photovoltaikanlagen. In dieser einzigartigen Kombination in Deutschland bekämpft sie für ihre Kunden Leistungsverluste bei Photovoltaikanlagen mit geballter Kompetenz.
Sylvia Höhentinger ist seit 6 Jahren in der Solarbranche tätig. Sie blickt zurück auf 100.000 KW gereinigte PV-Fläche, 700 thermografierte Anlagen und eine Weiterbildung zur Gutachterin, die sie im November 2014 beim TÜV Rheinland erfolgreich abgeschlossen hat.
Dabei hat sie die Weiterbildung eigentlich nur gemacht, um ihr Profil abzurunden, wie sie im Interview sagt.


Schwerpunkt ihrer Arbeit sei nach wie vor die Reinigung von Photovoltaikanlagen, sowie zunehmend die professionelle Thermografie von Photovoltaikanlagen zur Fehleranalyse. Es gehe ihr um die Qualität der abgelieferten Arbeit, das Wissen um die ganze Thematik Sonnenstromerzeugung mit Photovoltaik und die Möglichkeit ihren Kunden durch ihre Weiterbildung zur Gutachterin einen Mehrwert bei der Anlagenprüfung zu bieten.
Nicht selten wird nämlich der Anruf eines Anlagenbetreibers beim Reinigungsbetrieb durch einen Leistungsabfall des Photovoltaikgenerators ausgelöst. „In diesen Fällen hilft mir der Gutachter sehr. Meistens ist es gar nicht der Schmutz auf der Anlage, der den Leistungsabfall verursacht, sondern ein Fehler in der Anlage“, erzählt Sylvia Höhentinger.

 

Die Herausforderung besteht in solchen Fällen darin, das gesamte PV-System zu erfassen und beim Besuchstermin zu beurteilen. Welche Leistungseinbußen kommen von der Verschmutzung, welche sind auf Komponenten oder Installationsfehler zurückzuführen.
„Maximal 15 % Leistungsverlust können normalerweise einer Verschmutzung zugeschrieben werden“, meint Höhentinger. Ausnahmen würden die Regel zwar bestätigen, aber bei einer Minderleistung von über 20 % könne man davon ausgehen, dass der Fehler in der Anlage selbst zu finden ist, weiß Sylvia Höhentinger.


In solchen Fällen steht die Reinigung der Anlage an erster Stelle bei ihr. „Es macht keinen Sinn eine Anlage zu thermografieren, deren Leistung durch starke Verschmutzung reduziert wird. Der Dreck muss als erstes runter. Der Generator muss erst einmal wieder die Möglichkeit haben das volle Sonnenlicht aufzunehmen und in Strom umzuwandeln. Erst dann folgen die Thermografie, die Auswertung der Thermografiebilder, sowie die weitere Prüfung der Anlage.
Nach über 700 Thermografien kann sich die Expertin anhand der Thermografieaufnahmen schnell einen Überblick über die Leistung der Module und Strings verschafft. Wie viele Hot-Spots hat die Anlage und wo sind sie. Ist das geklärt überprüft sie Kabel und Wechselrichter.
Bringt die Anlage nach Reinigung und Prüfung der Komponenten nicht die zu erwartende Leistung holt sie, wenn möglich, den Installateur der Anlage dazu. Als Planer und Erbauer der Anlage sollte er die Anlage am besten kennen und Fehler am schnellsten beseitigen können.
Allein auf eine Kennlinienmessung will sich Sylvia Höhentinger nicht verlassen. „Damit bleiben die Module als Einzelkomponente außen vor und ich habe nur ein Ergebnis für die Strings. Um eine ordentliche Aussage über die Leistung der Module treffen zu können brauche ich eine Thermografie“, erklärt die Gutachterin.
Immer wieder trifft Sylvia Höhentinger auf Anlagenbetreiber, die überzeugt sind, dass Photovoltaikanlagen Objekte sind, die völlig ohne Wartung und Pflege zu betreiben sind. In der Zeit des PV-Booms wurde Photovoltaik als wartungsfreies Perpetuum Mobile verkauft. Lediglich dem Wechselrichter wurde ein Verschleiß und ein Wechsel nach 10-15 Jahren zugestanden. Das bringt die bodenständige
Oberbayerin dann regelmäßig zum verständnislosen Kopfschütteln:
„Bei Photovoltaikanlagen handelt es sich um elektrische Anlagen. Bei meinen Kunden sind diese meist auf dem Dach eines Unternehmens installiert. Die sollen 20 Jahre Leistung liefern und Geld verdienen ohne Wartung und Pflege. Unten in den Gebäuden aber werden elektrische Geräte mindestens einmal im Jahr geprüft, gereinigt und gewartet, entweder weil sie in feuchter oder staubiger Umgebung ihren Dienst versehen müssen, oder einfach weil es vorgeschrieben ist. Auf dem Dach soll dann alles anders sein und die elektrische Anlage soll 20 Jahre wartungsfrei laufen“.
Aber Sylvia Höhentinger ist hartnäckig, erklärt ihr Business und überzeugt dabei. In den 4 Jahren in denen sie ihr PV¬Reinigungsgeschäft betreibt, hat sie bereits viele Kunden als Stammkunden gewonnen. Da hilft auch sicher ihre geradlinige, offene und ehrliche Art mit Menschen zu sprechen. „Ich will mit dem geringstem finanziellen Aufwand für den Kunden die maximale Leistung aus der Anlage herausholen“, erklärt sie ihre bodenständige Philosophie.


Als Reinigungsunternehmen gerufen, entdeckt sie oft bei Anlagen recht offensichtliche Installationsmängel. Als Gutachterin wollen Anlagenbetreiber dann gerne von ihr eine Stellungnahme zur Anlage haben. Dabei ist sie sehr zurückhaltend, denn die gutachterliche Arbeit ist nicht der Schwerpunkt ihrer Arbeit, sondern Ergänzung. Sie setzt auf Kommunikation und Vermittlung, nicht auf Konfrontation.
„Rechtsstreitigkeiten sind langwierig, teuer und nervenaufreibend“ weiß Höhentinger.

Sie bietet an im Falle von Installationsmängeln als Mediator zwischen Installateur und Anlagenbetreiber zu arbeiten und die Parteien zum gemeinsamen Gespräch zusammenzuführen. Sie will eine gemeinsame Lösung erarbeiten. Das sei günstiger, schneller und zielführender, als einen jahrelangen Rechtsstreit zu führen.
Beim Thema Installationsfehler berichtet Sylvia Höhentinger von zugebauten Lüftungsöffnungen bei Wechselrichtern, die dann im Sommer heiß laufen, und von falsch gesteckten Stringkabeln bis zu defekten Modulen, die in Anlagen verbaut werden. „In der Boomzeit waren die Kunden froh, wenn die Anlage zum Termin fertiggestellt wurde. Auf Details hat damals kaum jemand geachtet. Das kommt erst jetzt alles ans Tageslicht“, erzählt sie.


Auf die Frage, wie sie ihre Arbeit als Vermittler zwischen Installateur und Anlagenbetreiber angeht, erklärt sie: „Mein Auftraggeber ist immer der Anlagenbetreiber. Ich vertrete seine Rechte und Interessen. Manchmal existiert der Installationsbetrieb ja auch gar nicht mehr. Meine Aufgabe ist Problemanlagen meiner Kunden in optimal funktionierende Photovoltaikgeneratoren, mit maximaler Leistung wandeln. Dazu berate ich meine Auftraggeber zu allen Bereichen und Möglichkeiten der Instandsetzung, bis zu Details bei Komponenten und Modul-Leistungsgarantien. Die wenigsten Betreiber wissen zum Beispiel, dass eine Garantielaufzeit auch ausgesetzt werden kann“. So findet sie für ihre Kunden Lösungen, die für einen langfristigen, störungsfreien und nachhaltigen Anlagenbetrieb geklärt werden müssen.

Bei der PV-Reinigung arbeitet Frau Höhentinger mit einem festen Team aus freien Mitarbeitern. Die Beratung der Kunden übernimmt sie aber ausschließlich allein. „ Das kann ich nicht delegieren, die Kunden wollen mich als Ansprechpartner und ihre Probleme mit mir besprechen. Auch bei der Reinigung bin ich meist wenigstens kurz dabei, weil das meine Kunden so wollen“ erzählt Sylvia Höhentinger.
Ihre Kunden, das sind vor allem Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland Österreich und der Schweiz. Ihr Geschäft hat sich gut entwickelt in den vergangenen Jahren. Immer mehr Betreiber haben sich von der 20 Jahre sorglos und wartungsfrei Idee verabschiedet und lassen ihre Anlagen regelmäßig pflegen und warten. Bei immer mehr Anlagen aus der Boomzeit der Photovoltaik zeigen sich die bei der Installation gemachten Fehler in Form von Leistungsverlusten. Da ist Sylvia Höhentinger im Dreiklang als Gutachterin, Reinigungsexpertin und Thermografin gefragt.


„Das Photovoltaikanlagen nicht gereinigt und gewartet werden müssen, stellt sich bei immer mehr Anlagen als Fehleinschätzung heraus. Manche Betreiber warten aber so lange, bis das Moos am unteren Modulrand zwischen Rahmen und Abdeckglas eingewachsen
ist. Das zerstört das Modul“ so Höhentinger. „Nur wenigen Anlagenbetreiber ist bekannt, dass Moose und Flechten dem Modulglas Mineralien entziehen. Das verändert die Materialstruktur und es entstehen milchige Stellen im Glas. Die mindern die Modul-Leistung langfristig. Von der Verschattung durch den Bewuchs ganz abgesehen“ erklärt sie.

Das Schmutz von Modulen durch Schnee, Regen und einen hohen Selbstreinigungseffekt einfach abrutscht, hält sie für kompletten Blödsinn. „Bei einem Auto ist jedem klar, dass es gewaschen werden muss, wenn der Schmutz runter soll. Kein Mensch glaubt, dass ein Auto sauber wird, wenn es zugeschneit ist und der Schnee bei Tauwetter abrutscht. Es glaubt auch niemand, dass ein Regenguss Fahrzeuge vom Schmutz befreit“, so Höhentinger. „ Aus meiner Erfahrung verschmutzen alle Oberflächen irgendwann, in irgeneinder Form. Manche weniger, andere mehr, aber in jedem Fall hilft nur noch reinigen“ erklärt sie. Sylvia Höhentinger spricht aus Erfahrung. Vor ihrem Sprung in die Selbstständigkeit mit der Reinigung und Wartung von Photovoltaikanlagen war sie im professionellen Reinigungsgeschäft tätig. „Wer 5 Jahre seine Anlage nicht reinigt und Bewuchs auf den Modulen hat, der hat zu lange gewartet“, sagt sie.

„Solche Anlagen sollten spätestens alle 2 Jahre gereinigt werden. Dann geht es schneller, es ist günstiger und für die Anlage und den Ertrag ist es besser“, so die PV-Expertin.
Nach ihrem idealen Kunden gefragt erklärt sie: „ Verständnis für Anlagenreinigung solle er haben und offen sein für Beratung“. Die Antwort auf die Frage, wie sie in der von Männern dominierten technischen Photovoltaik zurechtkomme antwortet sie kurz und knapp mit, „Sehr gut“. Erstaunt bin ich als sie betont, „Reinigung ist ja irgendwie auch Frauensache. Frauen haben dazu einen andren Bezug.“ Ihren Berichten zufolge finden es vor allem Landwirte prima, dass eine Frau ihre Photovoltaik reinigt. Ich denke mir, das ist ein konservatives Klientel, sie sagt: „Männer sind schmutztoleranter und das wissen die Landwirte. Deshalb sind die froh, wenn eine Frau bei ihnen die Anlage putzen kommt“. Ihrer Ansicht nach ist das übrigens auch mit ein Grund, warum 80 Prozent aller Installateure, die PV-Reinigung als weiteres Standbein aufbauen wollen vom Geschäft wieder abspringen.


„Es gehört mehr dazu als ein Hubsteiger und ein professionelles Reinigungssystem. Man muss Wissen was bei der Reinigung passiert und man muss es auch mögen eine Anlage zu reinigen“, erklärt mir die Gutachterin.
Also Anlagenreinigung doch eher eine Sache für Frauen mit der Mentalität zum Anpacken? In Zeiten der Gleichberechtigung darf man das als Mann ja nicht laut sagen. Gut das es die Expertin selbst gesagt hat.

Die Zukunft der Photovoltaik sieht Sylvia Höhentinger in einer dezentralen Stromversorgung und der Energie Autarkie durch Photovoltaik und Stromspeichertechnik. Ihre Empfehlung an Interessenten lautet, heute ein Photovolatikanlage kaufen und in ein paar Jahren den passenden Speicher dazu. So sieht die zertifizierte Gutachterin, ausgezeichnete Reinigungsexpertin und Thermografin die Zukunft der Photovoltaik. Für ihr Geschäft macht sie sich keine Sorgen. Sie hatte Anfang Dezember bereits 48 gebuchte Aufträge für das Jahr 2015. Dazu werden immer mehr PV-Anlagen gebaut,
insgesamt zwar weniger wie in der Vergangenheit, aber 2 Gigawatt pro Jahr sind 2 Gigawatt. Und die werden alle schmutzig, brauchen Wartung und Pflege.


Gründerinnen Interview!
1. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor!
Ich bin selbständige Gutachterin für Photovoltaikanlagen und Inhaberin der
Photovoltaikreinigung Höhentinger. Im Jahr 2014 habe ich das Unternehmen PVSchutz
gegründet, um das gleichnamige Produkt zu vermarkten. Der PV-Schutz ist ein
Pflegemittel für Photovoltaikanlagen auf der Basis von natürlichem Silizium. Das
Produkt ist auf die besonderen Bedürfnisse von Photovoltaikanlagen abgestimmt, die
ja 20 Jahre und länger Strom liefern sollen. Der PV-Schutz entwickelte sich aus meiner
Photovoltaik-Reinigung und meiner Arbeit als Photovoltaik Gutachterin. Entgegen der
noch immer weit verbreiteten Meinung, dass Photovoltaikanlagen keine Pflege
brauchen, musste ich feststellen, dass sie sehr wohl Pflege und auch
Oberflächenschutz brauchen. Gerade wenn Anlagen auf landwirtschaftlichen
Gebäuden oder in staubigem Umfeld betrieben werden, sind Reinigung und Schutz der
Oberfläche ein Muss. Deshalb habe ich nach einem Pflegemittel gesucht, das die
Reinigungsintervalle verlängert und gleichzeitig die Oberfläche zwischen den
Reinigungen lange schützt. Als Photovoltaik-Gutachterin habe ich viele Anlagen erlebt
die aufgrund von Verschmutzung nicht die geforderte Leistung bringen. Mein Problem
war ein Mittel zu finden, das die Moduloberfläche nicht angreift und verändert. Bei
jeder Veränderung der Oberfläche wäre ich mit in der Haftung. Es hat knapp 2 Jahre
gedauert bis das richtige Mittel gefunden war. Jetzt ist es als Handelsprodukt erhältlich
und wir platzieren es gerade im deutschen Markt, mit guter Resonanz.


2. Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Ich war schon immer der selbstständige Typ. Mein Angestelltendasein beschränkt sich
auf maximal 1 ½ Jahre. Dann war der PV-Schutz für mich die logische Ergänzung
meiner anderen Unternehmungen, der PV-Gutachtertätigkeit und der PV-Reinigung.
Das passt wunderbar zusammen und ist ein weiteres Standbein. Das es bei 3
Unternehmungen manchmal viel wird, ist für mich in Ordnung.


3. Was war bei der Gründung Ihres Unternehmens die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war tatsächlich das richtige Pflegemittel zu finden. Die
Recherche hat viel Zeit gekostet und unzählige Tests erfordert. Das Mittel durfte die
Oberfläche der Module nicht angreifen oder verändern, dazu sollte es ungiftig,
umweltneutral und biologisch abbaubar sein. Die meisten Mittel auf dem Markt arbeiten
aber chemisch und verändern die Oberflächen der Photovoltaikmodule. Der PV-Schutz
funktioniert elektrostatisch und legt eine Schutzschicht aus natürlichem Silizium auf die
Oberfläche. Die Oberfläche wird dadurch schmutzabweisend, gleichzeitig
antibakteriell, und verhindert Moos und Flechtenbildung. Nachdem ich das Mittel
gefunden hatte musste ich den Hersteller überzeugen mir den Alleinvertrieb für die PVBranche
zuzusichern und das Mittel auf die Bedürfnisse der Photovoltaikpflege
abzustimmen.


4. Gab es jemals einen Punkt, an dem Sie dachten, ich schaffe das nicht?
Den gibt es immer wieder mal. Inzwischen weiß ich aber, dass diese Phasen auch
wieder vorbei gehen. Schlimm finde ich den Druck, den Banken machen, weil sie ein
Business nicht verstehen. Ich hatte immer wieder die Bank im Nacken sitzen, weil
durch meine saisonale Arbeit mit der Photovoltaik Reinigung, von Frühjahr bis Winter
der CashFlow unregelmäßig war. Im Winter, wenn ich nicht arbeiten konnte, wurde
meine Bank regelmäßig nervös und hat Druck gemacht.
Ein weiterer Tiefpunkt sind Zeiten in denen zu viel Arbeit da ist, der Stress ansteigt und
irgendwann die eigenen Akkus leer sind, man aber trotzdem weiter funktionieren muss.
Da habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder an ein geregeltes
Angestelltendasein gedacht, wohl wissend, dass ich dafür der falsche Typ bin. Dann
heißt es sich selbst zu motivieren. Dafür kann man aber Mechanismen entwickeln.


5. Wie hat sich Ihr Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
Mit dem PV-Schutz stehe ich ganz am Anfang und kann daher nur so viel sagen: Das
Interesse ist groß und das Produkt erfüllt alle Anforderungen an ein nachhaltiges,
modernes, umweltfreundliches Pflegemittel. Grüne Pflege für grüne Technik
sozusagen. Ich erwarte keinen schlagartigen Verkaufsboom, denn bisher wurde
Photovoltaik als selbstreinigend angesehen, und die Anlagenbetreiber müssen erst
noch lernen, dass eine gute Pflege ihrer Anlage deren Leistung zu Gute kommt. Der
Rest ist im Moment vor allem Bauchgefühl.


6. Muss man mit seinen Aufgaben wachsen?
Eine Unternehmerin ist immer in Bewegung, Stillstand ist Rückschritt. Man muss sich
weiterentwickeln und immer wieder neue Strategien ausprobieren. Als selbständige
Unternehmerin ist man immer gefordert.


7. Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Jedes Start-Up, jede Gründung hat eine Konzept, aber jedes Konzept muss an die
Realität angepasst werden. Planung ist wichtig, aber irgendwann muss man anfangen
mit seinem Geschäft, sonst plant man sich zu Tode.Ich bin der Meinung, dass man
offen für Neues sein muss. Passt etwas aus meinem Plan nicht in der wirklichen Welt,
bin ich flexibel und mache es passend. Manchmal ist es sogar besser Dinge einfach
mal anzupacken, und den Weg des „learning by doing“. Das ist nicht sehr Deutsch,
führt aber oft schneller zum Ziel als monatelange Planung.

8. Sind Frauen die besseren Gründer?
Ich glaube Frauen haben eine Tendenz zum Perfektionismus. Ihr Anspruch an sich
selbst, die eigene Leistung, ihr Produkt und ihr Unternehmen ist hoch.


9. Aus Ihrer Sicht, warum gibt es so wenig Gründerinnen?
Das Thema Kinder ist für Frauen meiner Meinung nach ein Hindernis für die
Unternehmensgründung. Ich selbst habe keine Kinder. Hätte ich Kinder, wäre ich
vielleicht keine Gründerin. Kinder erfordern Zeit und Konzentration und es ist ja in
unserer Gesellschaft leider immer noch so, dass die Frau die Erzieherrolle hat. Ich bin
ausgebildete Einzelhandelskauffrau und seit meinem 21 zigsten Lebensjahr
selbstständig. Für mich haben Arbeit und Beruf immer erste Priorität. Für Kinder blieb
kein Raum. Das habe ich auch meinen Partnern immer klar gemacht.


10. Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?
Ich wünsche mir Erfolg durch zufriedene Kunden. Und wenn der Erfolg da ist, möchte
ich mir meinen Traum erfüllen und einen Tesla kaufen. Das wäre für mich ein Ausdruck
meines Lebensgefühls, modern, zukunftsweisend, vernetzt und intelligent. Wichtig ist,
dass mir der Kauf im Geldbeutel nicht weh tun darf. Das möchte ich in 5 Jahren
erreicht haben.


11. Welche Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Nicht aufgeben, durchhalten, zäh sein und sich von falschen Ratgebern fernhalten. Bei
der Finanzierung nicht nur die normale Bank fragen, sondern alle Möglichkeiten in
Erwägung ziehen, auch Fördermittel oder Alternativwährungen. Mir hat zum Beispiel
ein Mikrokredit der Regionalwährung „Chiemgauer“ in einer Situation geholfen. Ich
hatte ganz unkompliziert nach 14 Tagen das Geld auf dem Konto und konnte handeln.
Das hätte bei einer Bank Zeit gekostet, die ich als Unternehmerin nicht habe. Kunden
warten nicht. Aber ich bin Unternehmerin und Probleme sind da um gelöst zu werden.
Bisher habe ich noch immer eine Lösung gefunden. Daran wächst man und es gibt ein
gutes Gefühl. Auch dafür kann es sich lohnen Gründerin zu werden.


links ohne PV-Schutz   /                       rechts mit PV-Schutz
links ohne PV-Schutz / rechts mit PV-Schutz

Der bessere PV-Schutz, hauchzart, natürlich und ohne
Chemie!
Verschmutzte Photovoltaikanlagen produzieren weniger Strom. Das
schmälert die Rendite oder das Potential zum Eigenverbrauch. Abhilfe
schafft die regelmäßige Reinigung der Anlage durch einen Fachbetrieb.
Das aber verursacht Kosten. Die Photovoltaik Gutachterin Sylvia
Höhentinger hat deshalb nach einer Lösung gesucht, die Reinigungsintervalle zu verlängern, ohne den Aufwand bei der  Reinigung zu vergrößern.
Das Ergebnis dieser Suche ist der PV-Schutz, ein völlig neues Pflegemittel
für Photovoltaikanlagen, das einfach zu verarbeiten, umweltfreundlich und
nachhaltig ist. Es entfaltet seine pflegende und schützende Wirkung durch
eine elektrostatische Wechselwirkung zwischen PV-Schutz und der
Moduloberfläche. Eine chemische Reaktion mit der Oberfläche findet nicht
statt.
Entwickelt wurde der PV-Schutz von der Solarreinigung Höhentinger in
Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Reinigungsmitteln, der
Siliziummoleküle als Basis für seine Produkte verwendet. Die zertifizierte
PV-Gutachterin Sylvia Höhentinger entwickelte mit dem Hersteller ein
speziell auf die Bedürfnisse von PV-Anlagen abgestimmtes, neues Produkt.
Die pflegende und schmutzabweisende Wirkung des Mittels beruht auf der
elektrostatischen Anziehungskraft zwischen positiv geladenen
Siliziummolekülen und der negativ geladenen Moduloberfläche. Haften die
Siliziummoleküle an der Oberfläche wird diese elektrisch neutral. Damit ist
die Oberfläche schmutzabweisend. Bei Verwendung des PV-Schutz können
die Reinigungsintervalle bis um den Faktor 2 verlängert werden.
Die Anwendung des PV-Schutz ist einfach und bedeutet für den
ausführenden Betrieb keinen Mehraufwand. Der PV-Schutz wird als
Konzentrat geliefert und einfach im Reinigungswasser gelöst. Dann wird die
Anlage wie üblich gereinigt. Durch die elektrostatische Anziehungskraft der
negativ geladenen Oberfläche und der positiv geladenen Siliziummoleküle
haften diese automatisch an der Moduloberfläche. Der Schutz ist durch die
elektrostatische Wechselwirkung zwischen Oberfläche und Silizium sofort
nach dem Aufbringen vorhanden und liefert einen trockenen, festen
Oberflächenschutz. Aufwendiges Auftragen, Einreiben oder Auspolieren
entfällt.
Die Wirkstoffe befinden sich in einem nicht kennzeichnungspflichtigen
Gemisch wasserlöslicher organischer Lösemittel. Die Wirkstoffe liegen im
Produkt als Assoziationskolloide vor. Das Silizium legt eine ca. 120
Nanometer starke Schutzschicht auf die behandelte Oberfläche. Dabei folgt
das Silizium der Oberflächenstruktur und formt diese nach. Lichtbrechende
Eigenschaften von Modulgläsern bleiben erhalten und werden nicht
verändert.
Die molekulare Ringstruktur der Siliziummoleküle hält außerdem Kapillaren
in der Oberfläche offen. Monomeres Silizium (Si14) ist dünnschichtig 10–9,
so dass durch die Behandlung der Oberflächen die Porenstruktur nicht
verschlossen, sondern von den Siliziummolekülen der Struktur folgend
ummantelt wird.
Oberflächen werden also nicht versiegelt und können auch nach der
Behandlung mit PV-Schutz ausgasen. Wasser kann aber nicht in die
Kapillaren eindringen, weil die Molöffnungen des Siliziums für das Wasser
zu klein sind. Darüber hinaus verhindert der PV-Schutz durch seine
besondere Struktur die Bildung von Schimmelpilzen.
Sollte es einmal notwendig sein den PV-Schutz zu entfernen, so ist das mit
einem alkalischen Reiniger mit einem PH-Wert größer 10 möglich.
Der neue PV-Schutz ist durch sein elektrostatische Wechselwirkung von
Siliziummolekülen und Oberfläche nachhaltig schmutzabweisend und
oberflächenfreundlich, ohne chemische Wirkstoffe.
Der PV-SCHUTZ ist ein auf Silizumbasis aufgebautes Konzentrat, das Oberflächen von Photovoltaikanlagen
gegen Verunreinigungen schützt. Die Anwendung bei Photovoltaikanlagen ist eine Entwicklung der
Unternehmerin und zertifizierte Photovolataik Gutachterin Frau Sylvia Höhentinger aus Raubling in Oberbayern.
Sie hat den PV-Schutz in Zusammenarbeit mit dem Reinigungsmittelhersteller Permanon speziell für die
Bedürfnisse der Oberflächen von Photovoltaikmodulen entwickelt. Für die Unternehmerin und war es von
entscheidender Bedeutung, dass der PV-Schutz keine chemische Verbindung mit der Oberfläche der
Photovoltaikmodule eingeht. Auf Grund ihrer Erfahrung in der Gebäude- und PV-Reinigung wurde ein
Pflegemittelkonzentrat entwickelt, dass die folgenden Eigenschaften garantiert:

  •  Schutz der Moduloberfläche ohne chemische Reaktion mit der Moduloberfläche
  •  Schmutzabweisend durch antistatischen Schutzfilm
  •  lang anhaltender schmutzabweisender Effekt
  •  ungiftig und umweltfreundlich
  •  einfach in der Anwendung. Der PV-Schutz wird im Wasser gelöst auf die Module aufgebracht.
  •  Es ist kein zusätzlicher Arbeitsgang notwendig.

PV-Schutz der Solarreinigung Höhentinger trägt wesentlich zum Wert- und
Leistungserhalt von Photovoltaikanlagen bei.


Verschmutzen Photovoltaikanlagen

Verschmutzte Photovoltaikanlagen produzieren weniger Strom. Das schmälert die Rendite oder das Potential zum Eigenverbrauch.
Das Photovoltaikanlagen nicht gereinigt werden müssen stellt sich als Fehleinschätzung heraus. Viele Betreiber warten aber zu lange den nicht selten wird nämlich der Anruf eines Anlagenbetreibers beim Reinigungsbetrieb durch einen Leistungsabfall der Photovoltaikanlage ausgelöst.
Der überbewertete und hoch gepriesener Selbstreinigungseffekt wurde in Zeiten des Booms als Verkaufsargument genützt. Und sich jetzt einzugestehen muss, dass man damit nicht Recht hatte.
Ertragsminderung/Leistungsverluste
Meistens ist es der Schmutz der den Leistungsabfall verursacht. Je nach Beschaffenheit der Photovoltaikmodule, mit oder ohne Rahmen, dem Anstellwinkel, dem Montagegestell und dem Standort der Anlage nehmen zwar Wind und Regen einen gewiesen Anteil der Verschmutzung mit, jedoch bleibt genau wie bei Autoscheiben, Wintergärten, Terrassenüberdachungen oder Dachfenstern immer ein Teil zurück.
Im Durchschnitt wird man je nach Gegebenheit schon im ersten bis dritten Jahr nach Inbetriebnahme feststellen können, dass sich der Ertrag der PV-Anlage durch Verschmutzung schnell um 6%-15% mindert.
Was sollten Sie tun!
Überprüfen Sie Ihre PV-Anlage(jährlich) optisch auf Defekte, Verschmutzung, Vogelkot, Moose und Flechten (matte Gläser ist ein erstes Anzeichen für Verschmutzung). Stellen Sie fest dass Ihre PV-Anlage eine Reinigung benötigt, dann sollten Sie eine professionelle Photovoltaik-Reinigung beauftragen. Landauf, landab bieten immer mehr Dienstleister die Reinigung an. Sie sollten sich im Klaren sein das deren Reinigung einen hohen Kenntnisstand erfordert. Zertifikate über grundsätzliche Eignung von Unternehmen und Methoden sind noch dünn gesät. Bislang gibt es drei Gütesiegel: OQS Siegel, TÜV Rheinland und das DLG Gütesiegel.